Morgen bestimme ich!

 

 

Worum es geht


Wie gelingt es, gemeinsam zu spielen und zu leben?

Von Stefanie Günthner
und Maren Löwe


In der Geschichte des Kinderbuchs „Morgen bestimme ich“ von Jörg Mühle (Moritz Verlag) können sich Grundschulkinder sehr gut wiederfinden. Es geht ums Bestimmenwollen, ums Streiten und gemeinsame Spielen. In der Unterrichtseinheit wird die Geschichte vorgelesen und durch Impulsfragen die Kinder in die Geschichte mit hineingenommen. Im Gegensatz zum ungelösten Ende des Buches, werden in den Unterrichtsstunden mit den Kindern Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, die zu einem gemeinsamen Spielen führen können. Dazu gehört: die Bedürfnisse der unterschiedlichen Beteiligten wahrnehmen und hören, Partizipation ermöglichen, Kompromisse schließen und gemeinsam Regeln aufstellen. Alles wichtige Grundlagen eines demokratischen Prinzips!


Klassenstufe: Jahrgang 1 und 2

Stundenumfang: 8-10 Stunden

 

 

Kompetenzen


Die Schüler:innen können …

  • die Bedürfnisse von den Figuren Bär, Wiesel und Dachs beschreiben. Dazu benutzen sie Bilder, Symbole und einfache Begriffe, um eigene Eindrücke mitzuteilen
  • Szenen aus Geschichten kreativ (z.B. durch Standbilder, Rollenspiele) gestalten, um sich in andere hineinzuversetzen
  • Regeln des Zusammenlebens als Ausdruck eines friedlichen Miteinanders erkennen
  • verstehen, dass Bedürfnisse anderer zu achten und eigene Bedürfnisse zu äußern wichtige Bestandteile des sozialen Lernens sind
  • Konflikte erkennen und gemeinsam Lösungswege entwickeln