Konfis sind kompetente Jugendliche und können auch für die Gestaltung der Konfi-Arbeit wirksam beteiligt werden. Dabei kann eine partizipative Haltung bei Konfis und Verantwortlichen entwickelt werden. Der Fachtag der will in einem praxisnahen Vortrag, anschließender Diskussion und Workshops die Perspektiven des Themas erörtern. Kai Steffen vom pti der Ev. Kirche im Rheinland bringt dazu Erfahrungen ein. In Workshops mit Katharina Adamek, Dr. Achim Plagentz, Kai Steffen und Katja Simon werden praktische Impulse gegeben sowie gelungene Beispiele aus der Praxis vorgestellt.
09:30 Ankommen möglich
(Getränke)
10:00 Beginn
10:15 Input: Kai Steffen
12.00 Workshopeinteilung
12:15 Mittagessen
13:00 Workshopschiene I
14:00 Pause
14:15 Workshopschiene II
15:15 Plenum
Ende: 15:30
Leitung:
Katja Simon
Rückfragen:
katja.simon@rpi-ekkw-ekhn.de
Der Fachtag wird durchgeführt vom
RPI der EKKW und der EKHN
im Auftrag der Arbeitsfeldkonferenz Konfi-Arbeit der EKHN
In der Arbeitsfeldkonferenz Konfi-Arbeit der EKHN (AFK KA) treffen sich die Zentren und Einrichtungen der EKHN, die landeskirchenweit Angebote für die Konfi-Arbeit anbieten. Neben ihren Netzwerktreffen führt die AFK KA einmal im Jahr einen Fachtag durch, der offen ausgeschrieben wird.
Konfis sind kompetente Jugendliche und können auch für die Gestaltung der Konfi-Arbeit wirksam beteiligt werden. Dabei kann eine partizipative Haltung bei Konfis und Verantwortlichen entwickelt werden. Der Fachtag bot einen praxisnahen Vortrag, Diskussion und Workshops.
Als Hauptreferent konnten wir Kai Steffen gewinnen, Landespfarrer für die Arbeit mit Konfis am pti der EKiR.
Er war maßgeblich an der Herausgabe einer thematisch orientierten
Arbeitshilfe zum Thema Partizipation beteiligt.
1. Evangelische Arbeit mit, von und für Kinder(n) und Jugendliche(n) gewährleistet Partizipation
Die Methode der Zukunftslandkarte kann in der Konfi-Arbeit eingesetzt werden, um eine inklusive und partizipative Lernumgebung zu schaffen. Die Teilnehmenden lernen, Konfirmand:innen aktiv in Ideenfindung und Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Ziel ist es, Ansätze zur Förderung der Mitbestimmung und Stärkung basisdemokratischer Prozesse zu vermitteln.
Leitung: Katharina Adamek, Landesjugendreferentin (Politikwissenschaften (B.A.), Soziale Arbeit/Diakonik (B.A.) und Religionswissenschaften (M.A.)) Fach- und Praxisberatung für schulbezogene Jugendarbeit, Arbeit von, für und mit Kinder(n), Theologie, Spiritualität und Seelsorge
2. Themenfindung mit Konfis
Welche Themen interessieren die Jugendlichen? Wie nah sind wir an der Lebenswirklichkeit der Konfis dran? - Über diese didaktische Grundfrage kann man lange nachdenken oder auch methodisch-praktische Ansätze wählen: Eine Methode probieren wir aus: Gott im Zimmer.
Leitung: Kai Steffen, Landespfarrer für die Arbeit mit Konfirmanden und Konfirmandinnen am pti der EKiR
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3. Konzeptentwicklung im Nachbarschaftsraum
Welche Räume die Konfi-Arbeit für Partizipation von Jugendlichen bietet, ist u.a. auch vom Konfi-Konzept abhängig. Der Workshop betrachtet Konfi-Modelle im Nachbarschaftsraum unter der Frage, wie viel Partizipation sie ermöglichen und wie Jugendliche an der Konzeptentwicklung beteiligt werden können.
Leitung: Dr. Achim Plagentz, Professor für Religionspädagogik am Theologischen Seminar der EKHN in Herborn
4. Konfis und Gottesdienst.
GD-Vorbereitung partizipativ gestalten
Je stärker sich Jugendliche in der Konfi-Zeit an Gottesdiensten aktiv beteiligen können, umso größer ist ihre Zufriedenheit. In diesem Workshop werden Vorteile und Formen (z.B. Jugendgottesdienst ) partizipativen Arbeitens vorgestellt.
Leitung: Katja Simon, RPI Marburg