KONFIRMANDENARBEIT

NEU Eckpunktepapier Konfi-Arbeit

mit dem Papier soll eine institutionelle Stärkung der KA und ihrer qualitativen Weiterentwicklung erfolgen

Foto: Lennert Schuchaert

Die 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der EKD aus dem Jahr 2023 hat die hohe Relevanz der Konfirmation und der Konfirmand:innenarbeit für die religiöse Entwicklung von Kindern und Jugendlichen herausgearbeitet. 70 % der Evangelischen gaben an, dass die Konfirmation einen wesentlichen Einfluss auf ihre spätere Einstellung zu religiösen Fragen gehabt habe. Wer konfirmiert ist und sich danach als Teamer:in engagiert, tritt zudem deutlich seltener aus der Kirche aus als Nichtkonfirmierte.
Die EKKW misst daher im Rahmen ihres Reformprozesses der institutionellen Stärkung der KA und ihrer qualitativen Weiterentwicklung eine zentrale Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund hat das Bildungsdezernat / Schulreferat im Landeskirchenamt der EKKW eine „Resonanzgruppe KA“ ins Leben gerufen, in der die nachfolgenden „Eckpunkte“ für die kurhessen-waldeckische KA erarbeitet wurden. Sie wollen einen verbindlichen Rahmen abstecken, innerhalb dessen in regionaler und konzeptioneller Vielfalt den Konfirmand:innen ermöglicht wird, „ihre Lebenswirklichkeit im Horizont des christlichen Glaubens wahrzunehmen, zu deuten und zu gestalten.“ Damit knüpfen diese „Eckpunkte“ an die vom Rat der Landeskirche 2014 verabschiedete Konzeption für die Arbeit mit Konfirmand:innen an, tragen aber den veränderten kirchlich-weltanschaulichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung.

Das Eckpunktepapier findet sich HIER