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Antisemitismuskritisches Lesen von Bibel und Koran – eine Spurensuche

Dokumentation des Fachtages für Interreligiöses Lernen am 2. bis 3. Februar 2026 in Frankfurt am Main

Die jährlich stattfindende Fachtagung für Interreligiöses Lernen der ALPIKA-Institute wird in Kooperation des Religionspädagogischen Instituts der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gemeinsam mit dem Comenius-Institut in Münster durchgeführt. Sie richtet sich an die Studienleiter:innen der ALPIKA-Institute sowie an Schulreferent:innen einzelner Landeskirchen und bietet Raum für fachlichen Austausch und religionspädagogische Reflexion. Die diesjährige Tagung, die vom 2. bis 3. Februar 2026 in Frankfurt am Main stattfand, widmete sich dem Thema „Antisemitismuskritisches Lesen von Bibel und Koran – eine Spurensuche“.
Vor dem Hintergrund eines wachsenden gesellschaftlichen Antisemitismus stand die Frage im Mittelpunkt, wie biblische und koranische Texte in Bildungszusammenhängen verantwortungsvoll
rezipiert, ausgelegt und didaktisch erschlossen werden können. Sowohl mit Blick auf die Bibel als auch auf den Koran wurde deutlich, dass religiöse Traditionen nicht losgelöst von ihren historischen und hermeneutischen Kontexten verstanden werden können. Die Tagung setzte daher einen
Schwerpunkt auf die Frage, wie antisemitische Stereotype und problematische Deutungsmuster erkannt, reflektiert und in religionspädagogischen Kontexten vermieden werden können. 
Download: Hier!

 

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