Empfehlungen des RPI

Aktuelle Empfehlungen des RPI für die Konfi-Arbeit in der Corona-Zeit

Konfi-Arbeit läuft wieder präsentisch an - Ermutigung zu lebendiger Konfi-Arbeit auch unter AHML-Regeln

11. Juni 2021

Nachdem in Hessen und in Rheinland-Pfalz die meisten Landkreise in Stufe 2 bzw. "unter 50" angekommen sind, kann auch die Konfi-Arbeit fast überall wieder präsentisch stattfinden.

Dies ist für viele eine großer Erleichterung und bietet die Möglichkeit, wieder gehaltvoller in Kontakt zu treten: sowohl von Seiten der Gruppenleiter*in zu den Konfis als auch zwischen den Konfis. Die Arbeit an der Beziehung sollte daher mindestens auf gleicher Ebene, wie die inhaltliche Arbeit stehen. Insbesondere empfehlen wir, die thematische Arbeit offen zu halten für die Erfahrungen der Konfis aus der Corona-Zeit und zentrale Themen des Glaubens mit diesen Erfahrungen ins Gespräch zu bringen. 

Eine besondere Sehnsucht besteht nach erlebnisorientierten Formen - Ausflüge und Exkursionen, Freizeiten und Aktivitäten. Auch wenn in diesem Bereich noch Einschränkunge bestehen: Wir ermutigen zur Haltung: "Machen wir, was möglich ist!"

Auf unserer Sonderseite sammeln wir gerne Beispiele und Anregungen zu einer lebendigen Konfi-Arbeit auch "auf Sicherheitsabstand".

 

Die Regeln sind inzwischen an vielen Orten gut eingespielt  - in der Konfi-Arbeit sind es im Prinzip die selben, die auch für Gottesdienste gelten: Abstand, Hygiene, Maske, Lüften (AHML).

- Es ist durchgehend der 1,5m-Abstand einzuhalten und während der kompletten Zeit Mund-Nasenschutz zu tragen. Das für den Ort der Konfi-Stunde (zum Beispiel Gemeindehaus) vorgesehene Schutz- und Hygienekonzept ist einzuhalten. 
Gesang ist im Freien wieder möglich!

- Anders als in der Schule (und in der Jugendarbeit) gibt es für die Konfi-Arbeit keine festgeschriebene Obergreze bei der Gruppengröße. Da die Abstandsregeln eingehalten werden müssen ist aber eine Teilung der Gruppe erforderlich, wenn keine entsprechend großen Räume zur Verfügung stehen - ggf. in einem Wechselmodell unter Einbeziehung von digitalen bzw. "Konfi@Home"-Elementen. 

- Die Eltern sollten über die Schutz- und Hygienebedingungen informiert werden. Wie im vergangenen Sommer empfehlen wir, eine entsprechende Einverständnis und Selbstverpflichtung einzuholen.   

- Mögliche Bedenken der Konfis und der Eltern sollten ernst genommen werden. Ggf. ist für Konfis, die zu den präsentischen Treffen nicht kommen können/wollen ein digitales bzw. "at home"- Ersatz-Angebot zu planen.

Weitere Hinweise und Anregungen finden Sie auf unserer Sonderseite Konfi in Corona-Zeit oder auf https://konfi-arbeit.de 

 

Konfi-Freizeiten 

EKHN:
Freizeiten und Ausflugsfahrten, auch Konfirmandentage, -wochenenden, -ausflüge oder -freizeiten, sind in Hessen und Rheinland-Pfalz bei einer Inzidenz unter 100 wieder möglich, alle Teilnehmenden müssen einen Negativtest vorlegen (...).

Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätzen sind in Hessen wieder möglich, wenn bei Ankunft ein Negativtest (...) sowie bei Aufenthalten von mehr als sieben Tagen zweimal wöchentlich vorgelegt wird.
In Rheinland-Pfalz sind Übernachtungsbetriebe ebenfalls wieder geöffnet. Hier ist bei mehrtägigen Aufenthalten alle 48 Stunden eine Negativtest notwendig (...).
Bis zum 30. Juni 2021 sind nach § 28b Absatz 1 Nr. 10 Infektionsschutzgesetz bei einer Inzidenz von 100 und mehr Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken bundesweit untersagt.

Der Fachbereich Kinder und Jugend im Zentrum Bildung bietet weitere Informationen zum Thema an: https://www.ev-jugendarbeit-ekhn.de/corona-extra/ 

Quelle: Grundsätze für das kirchliche Leben... (29.05.2021)