LitTipps

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Ein Book-Review der etwas anderen Art


Die LitTipps wollen nicht nur über die neueste religionspädagogische Literatur informieren, vielmehr wollen die LitTipps die Lehrkräfte im Fach Religion, die Lust am Lesen haben, von ganz verschiedenen Seiten her inspirieren: Von der Fachliteratur bis zum Krimi, vom Hörbuch bis zum Computerspiel – einfach ohne Begrenzungen und gnadenlos subjektiv, auch nicht dem Götzen der Aktualität verpflichtet.

LitTipps ist ein Service von Dr. Volker Dettmar, Schulpfarrer der EKHN, Journalist und Autor, Vater dreier Kinder. Seine Leidenschaften: Computer, Kochen, Fotografieren, notorische Neugier, Himmel über dem Kopf und natürlich Lesen. Die LitTipps gibt es als eine ständige Rubrik in den RPI-Impulsen. Die Online-Version bietet gegenüber der Printausgabe den ein oder anderen Hinweis oder Link.

Archiv


Hier finden Sie LitTipps aus früheren Ausgaben der RPI-Impulse.

Aktuelle LitTipps


Bernd Beuscher, Melanie Grybel
Religion+Respekt "Moral"

Ein Bildungsmagazin aus christlicher Perspektive


aej

Als ich da Heft zum ersten Mal in die Hand nahm, wohlmeinend, denn ich kenne Beuschers Bücher, entfuhr mir ein "hä?". Was soll ich damit? 100 großzügige Seiten mit Collagen, kurzen Texten, verstörenden Bildern, Zitaten, Grafiken. Z.B. eine komplett weiße Seite, mitten drauf in kleiner Schrift "Gott". Soll ich damit in den Unterricht gehen? Ja, ich soll! Und das kann so gehen: Zuerst einmal muss ich manch gut funktionierende Unterrichtsreihe ("religionspädagogischer Güterverkehr") aus der Schultasche in den Schrank packen. Dann bin ich dran: grübeln über eine Seite, meckern ("Das funktioniert doch nicht!"), nochmal hinschauen ("Jedes Bild hat eine Offensichtlichkeit, die täuscht. Irritationen und Brüche sind wichtig."), Büsten von Kant ("Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen.") und Kierkegaard (existentielle Intelligenz) auf den Schreibtisch stellen, mit den Bildern und Zitaten aus dem Heft einen Spaziergang durch meine Schüler*innen machen (mit dem ganz normalen Wahnsinn fertig werden). Dann rein in den Unterricht und mit ihnen den Mehrwert profaner Phänomene entdecken, Auge und Ohr dafür haben, dass sich auch in Populärem etwas offenbaren kann, was nicht von dieser Welt ist. Riskanter Religionsunterricht halt.

Man mag damit die Komfortzone des Bekannten verlassen müssen, das heißt aber nicht, dass man das christliche Terrain hinter sich lässt, um ganz in der säkularen Lebenswelt aufzugehen. Ganz im Gegenteil: hier kann man die Gleichnisfähigkeit der Welt für das angebrochene neue Reich der Himmel entdecken und den christlichen Traditionsschatz. Und das im Unterricht. Geht doch!

Die Magazine aus der Reihe, von denen neben „Moral“ auch noch „Cybermobbing“ erschienen ist, sind zu beziehen über theofy.world@posteo.de

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Matthias Drobinski
Lob des Fatalismus

 


claudius

 

"Machen Sie sich denn gar keine Sorgen?" - "Würde es denn helfen?" Mit diesem Filmzitat trifft man die Grundthese des Essays (130 Seitchen) des Journalisten der Süddeutschen Zeitung ziemlich genau. Er möchte angesichts der "Jeder-ist-seines-eigenen-Glückes-Schmied-Gesellschaft" eine Lebenshaltung aus der Schmuddelecke holen.

Diese Position hat der Fatalismus nicht ganz zu Unrecht inne: Schicksalsglaube gegen freien Willen, dieses gegensätzliche Paar zieht sich durch Philosophie und Theologie. Ist der Mensch haftbar zu machen, wenn alles Schicksal, gottgewollt ist? Nur wer sich frei entscheiden kann, kann er auch verurteilt werden. Und dann hat der Fatalismus auch geholfen, Untertanen ruhig zu halten. Selbst Hitler sah sich als Teil einer Vorsehung - kein Wunder, dass der Fatalismus eine schlechte Presse hat.

Heute gilt: optimiere dich, arbeite an dir. Das gilt für Freundschaften, Liebe, Kindererziehung. Und für den Körper. Wenn's nicht läuft, dann ist das eine dornige Chance. Was aber, wenn positives Denken nicht mehr hilft und dreckige Probleme dreckige Probleme bleiben?

Jede noch so ruhig dahinziehende Existenz hat Brüche, Spalten, die sich morgen auftun können. Ein gesunder Fatalismus hat deshalb nichts zu tun mit bequemer, zynischer oder depressiver Resignation vor den Zuständen der Welt und dem Lauf des Lebens. Mehr noch, die Schicksalsergebenheit hat eine besondere Kraft: Der Fatalismus beugt sich dem Unausweichlichen und bewahrt doch das Eigene. Er verkleinert das Übermächtige, wie es auch der Humor tut.

Letztlich bleibt ein christlicher Realismus: Gelassenheit, unveränderbare Dinge hinzunehmen, und Mut zu verändern, was zu ändern ist. Und beides zu unterscheiden. Mit Gnade und Gottvertrauen lässt es sich auf dem schwankenden Boden des Lebens aushalten.

Mehr dazu kann man hier hören und lesen bei den Kolleg*innen der Kirchensendung vom Deutschlandfunk. Ein wunderbares Interview!

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Ilona Nord, Hanna Zipernovsky (Hrsg.)
Religionspädagogik in einer mediatisierten Welt

 


Kohlhammer

In dieser Sammlung von Aufsätzen geht es nicht nur um Konzepte digitalen Lernens im RU, sondern darüber hinaus auch um „medienkritische Medienbildung“. Obwohl durch die Vielzahl von Perspektiven und Ansätzen natürlich kein einheitliches Konzept zu erwarten ist, leitet der Gedanke, dass der RU einen Beitrag dazu leisten muss, die Zukunft mediatisierte Lebenswelten lebensdienlich zu gestalten. Interessant ist die Tatsache, dass dieses Buch in Zusammenarbeit der Uni Würzburg mit der schwedischen Uni Umea entstanden ist.

Das erste Kapitel beleuchtet die Bedeutung von Medien für die Religionspädagogik: Die Bibel als Medium, die Medialität der Offenbarung, Theologie als Medienwissenschaft - das sind nur einige Aspekte. Das zweite Kapitel nimmt die didaktischen Perspektiven in den Blick. Nüchtern wird festgestellt, dass in der Grundschule die digitalen Medien in Deutschland nahezu ausgeblendet werden und dass das Thema Medien in Schulbüchern nur unzureichend vorkommt. Einzig Cybermobbing scheint ein virulentes Thema im RU zu sein. Im dritten Kapitel stehen die Herausforderungen und Chance im Mittelpunkt.

Hier wird es sehr spannend: Wir alle, Lehrende und Lernende, bewegen uns überall in erweiterten und komplexen Kommunikationsräumen. Dies stellt uns vor die Herausforderung, neue Lehr-Lern-Designs zu entwickeln. Chronologisches Vorgehen funktioniert hier nicht mehr, Lehrkräfte werden Lerngestalter, lernende Designer.

Insgesamt ist das Buch hoffentlich ein starker Impuls für eine produktive und kritische Diskussion in unserer Zunft.

Wer nach der Lektüre Lust darauf hat, Erkenntnisse in die eigene Praxis umzusetzen, der findet hier eine erfahrene Schule und einen erfahrenen Praktiker des Digitalen Klassenraums.

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Iwan Turgenjew
Väter und Söhne

 


dtv

 

Ich habe so meine Schwierigkeiten mit klassischer Literatur, aber dieses 150 Jahre alte Buch hält einen in Atem. Es ist die Geschichte zweier Freunde, die im Russland des 19. Jahrhunderts, einer Zeit der großen Umbrüche, der Zeitenwende, gemeinsam ihre Väter besuchen. Basarow, Medizinstudent und Nihilist aus St. Petersburg, ist der radikalere der beiden: Wozu noch an alten Werten und Idealen festhalten - weg damit! Turgenjew hat den Begriffs des Nihilismus mit diesem Buch populär gemacht, eine Haltung, die die Möglichkeit verneint, objektiv Welt und Gesellschaft, Werte und Erkenntnis zu beschreiben.

Sein Freund Arkadi, ebenfalls Teil der radikal-liberalen Jugendbewegung ist da vorsichtiger, ängstlicher: Gelten die alten Wahrheiten der Väter noch? Die Leibeigenschaft war gerade abgeschafft worden, Arkadis und Basarows Väter sind Gutsbesitzer, bewegen sich ganz langsam in die neue Zeit. Die Liberalen aber setzen auf Konfrontation und Kollision.

Dann verlieben sich die jungen Männer noch in die gleiche Frau, eine starke Person in diesem Buch. Anna ist die Gegenfigur zu Basarow, an vielem interessiert, von wenigem befriedigt. Für ihn ist das die Probe aufs Exempel: Kann man sich als Nihilist überhaupt verlieben?

Das Buch löste beim Erscheinen ein wahres Erdbeben aus, leidenschaftliche literarische und politische Debatten, und man kann es gut in der heutigen Zeit lesen, in Zeiten der digitalen Revolution und Globalisierung, der Digital Natives und Digital Immigrants.

Der Deutschlandfunk findet es auch gut, dass hier eine Neuübersetzung eintstanden ist.

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Klaas Huizing
Schluss mit Sünde!

 


Kreuz-Verlag

 

Die Wissensgeschichte ist, so der Würzburger Schriftsteller und Theologe Klaas Huizing, eine Wellenbewegung von Wucherung und Verdichtung. Reduktionskünstler nennt er solche Denker, die das Wissen immer wieder konzentrieren. Die Reformationsgeschichte ist eine solche Verschlankung und Luther der Künstler. Aber Huizing hinterfragt das „sündenverbiesterte“ Menschenbild des Reformators, schlicht weil die meisten Menschen heute nicht von Höllenängsten herumgeworfen werden, sondern wissen wollen, wie Leben gelingen kann.

Er zeigt weiter, dass die Sünden-Theologie des Jahrhundert-Theologen Karl Barth ein gigantischer Emanzipations- und Autonomiehemmer war. An der Kain-und-Abel-Geschichte verdeutlicht er eine andere Lesart: Es geht nicht um Sünde, sondern um Scham, Kain schämt sich zu Tode, verliert sein Gesicht. Und diese Scham kippt um in Gewalt. Schuld könnte mit Strafe abgetragen werden, Scham aber verlangt nach einer Neujustierung des Charakters. Hier kommt Gott ins Spiel: Er will als "Weisheitslehrer" einen Ausweg weisen. Und Jesus Christus ist die Personifizierung dieser Weisheit. Weisheit statt Heil lautet das Programm einer Erziehung zur Mündigkeit.

Dann testet Huizing diese neue Form evangelischer Freiheit vor dem Hintergrund unserer neoliberalen Gesellschaft, die unbegrenzte Optionen für Optimierungen und Glücksversprechen anbietet. Das Leben kann in der Endlichkeit gelingen, sofern man nicht verlangt, dass es zu jedem Zeitpunkt „aus einem Guss“ besteht.

Eine kluge Abrechnung mit der Sündenverbiestertheit der Theologie. Und vor allem: Der Autor versteht es, Großes in kleine Bücher zu packen.

Hier kommt der Autor noch einmal selbst zu Wort und bekommt ordentlich Gegenwind.

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Erling Kagge
Stille - ein Wegweiser

 


Insel

 

Dieses Buch ist kein Ratgeber, sondern - wie der Untertitel sagt - ein Wegweiser. Es ist keine Anleitung zur Achtsamkeit, zur Meditation, zu Zen und Yoga, kein Bericht aus dem Kloster. „Wegweiser“ ist ein treffendes Wort, hat der Norweger doch 1992 ganz allein die Antarktis durchschritten. Er machte dort die Erfahrung, dass er zwar gut vorankam, er aber eigentlich immer mehr in sich selbst reiste. Und auch die Umwelt veränderte sich: was vorher weiß und flach zu sein schien, differenzierte sich in Farben und Formen des Schnees. Man muss dazu nicht an den Südpol - jeder der einmal allein eine lange Wanderung unternommen hat, weiß das.

32 kurze Antworten gibt Kagge auf die Frage, wo man im Alltag die Stille finden kann. Das kostet zuerst einmal Zeit und Energie, macht schlechte Laune. Wir versuchen Stille zu vermeiden, mit Geschäftigkeit, mit dem Smartphone, mit Geplapper. Schon im 17. Jahrhundert schrieb Blaise Pascal, dass die Schmerzen, allein zu sein, kaum auszuhalten seien. Vielleicht spricht aus dieser Erfahrung auch die Wertschätzung der Stille durch das Christentum: Gott zeigt sich nicht im Gewitter oder Sturm, sondern im Säuseln des Windes, Jesus zieht sich in die Wüste zurück, bevor er die Welt verändert.

Kagges Ideal von Stille ist sehr schlicht: einfach eine Weile ruhig im Raum sitzen. Aber auch Tätigkeiten schaffen Stille im Inneren: Holzhacken, stricken, ein Instrument spielen oder sogar abspülen. Stille ist für Kagge keine Fähigkeit, die man erst nach jahrelangem Üben erlangt und dann eigentlich Spezialisten vorbehalten bleibt, sondern etwas Alltägliches.

Und genau darauf weist das Buch hin: Schau hier hin und dahin, dort in deinem Alltag kannst du Stille finden. Und so ist das Buch auch geschrieben: einfach, aber eindringlich.

Der SPIEGEL hat den Autor interviewt - lesenswert!

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Fechtner, Hermelink, Kumlehn, Wagner-Rau
Praktische Theologie

Ein Lehrbuch


Kohlhammer

 

Seit fast 20 Jahren geht mal wieder ein Lehrbuch der Praktischen Theologie an den Start – wurde auch Zeit! Erfreulich: mit 290 Seiten braucht man keinen Waffenschein dafür, kompakt, gut strukturiert und lesbar kommt es daher.

Aber warum sollte ich mir ein Lehrbuch kaufen? Das brauchte ich zur Examensvorbereitung und jetzt habe ich 10, 20 Jahre Praxis auf dem Buckel. Vielleicht gerade deswegen. Die Praktische Theologie versteht sich als Nachdenken über religiöses Handeln und das ist beim Lesen gut nachzuvollziehen.

Zuerst in den Querschnittsartikeln: Reflexion christlicher Religionspraxis, Christentum und moderne Gesellschaft, Religion und Gegenwartskultur und Religion und Individuum. Hier merkt man die Konzeption als Lehrbuch, denn diese Gebiete theologischen Nachdenkens sind nicht Darstellungen abwegiger Einzelmeinungen, sondern Gegenwartstheologie, allerdings zugespitzt und pfiffig, sensibel für kulturelle Veränderungen.

Es folgen die klassischen Handlungsfelder Kasualien, Kirchentheorie, Seelsorge, Pastoraltheologie, Liturgik und Homiletik. Die Religionspädagogik weist etwas Bemerkenswertes auf: Hier wird nicht mehr getrennt nach der Gemeindepädagogik und der Schulpädagogik – eine Ermutigung aller, die in der Schule arbeiten, und ein ekklesiologischer Fingerzeig.

Zu den klassischen Lebensäußerungen von Kirche und Religion treten Frömmigkeit/Spiritualität, Publizistik und Diakonik hinzu - eine notwendige und zugleich theologisch mutige Entscheidung aus der Wahrnehmung gegenwärtiger Religion heraus.

Fazit: Am Ende kommt man theologisch runderneuert, nach hinten versichert und nach vorne mit neuen Ideen versorgt aus dem Buch.

Hier kann man in das Inhaltsverzeichnis schauen, aber mindestens ebenso wichtig sind Sprache und Stil. Also mal ins erste Kapitel reinlesen.

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Hans-Werner Wahl
Die neue Psychologie des Alterns

 


Kösel

 

Der renommierte Altersforscher wartet mit „überraschenden Erkenntnissen über unsere längste Lebensphase“ – so der Untertitel – auf. Gar nicht überraschend ist der Spruch „Man ist so alt, wie man sich fühlt“, den ich immer mit einem inneren Stöhnen gehört habe. Neu ist allerdings, dass diese Binse wissenschaftlich belegbar ist. Menschen mit einem positiven Verhältnis zum Altern werden im Schnitt 7,3 Jahre älter. Da lohnt es sich doch, die Nase in ein Mut machendes Buch zu stecken.

Alten Menschen – so die Forschung – steht ein gut gefüllter Werkzeugkasten zur Verfügung, um mit Widrigkeiten und Anforderungen zurechtzukommen. Arthur Rubinstein z.B. glich seine träger gewordenen Finger beim Klavierspiel dadurch aus, dass er die Stellen vor den schnellen Passagen langsamer spielte, sodass die nachfolgenden vergleichsweise flott klangen. Aber es geht nicht nur um Ausgleich: im Alter gewinnt man z.B. an Welt- und Erfahrungswissen.

Da das Alter noch eine recht junge Erscheinung ist, geistern immer noch Altersstereotypen herum, die wirklich Einfluss auf das Leben haben können: man kann einen alten Menschen senil und gebrechlich reden! Umgekehrt gilt, dass das Altern im Kopf beginnt und interpretiert werden will.

Der Autor verschließt aber nicht seine Augen vor den schwierigen Entwicklungen. Unsere verlängerte Lebenserwartung hat ihren Preis, am Ende steht die Verletzlichkeit eines langen Lebens.

Es lohnt sich also, sich früh mit seinem Altern zu beschäftigen, denn die Weichen werden vorher gestellt.

Wer ein bisschen Zeit hat, kann sich hier diesen beeindruckenden Menschen im Interview ansehen.

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