KONFIRMANDENARBEIT

Konfi-Arbeit in der vierten Welle (Update)

Seit 25.11. gelten in Hessen und Rheinland-Pfalz verschärfte Regeln: In den Schulen gilt wieder eine Maskenpflicht am Platz. Wir empfehlen, dies auch in den Konfi-Arbeit zu befolgen! 

(c) Peter Christen

Aktuell steigen die Infektionszahlen wieder deutlich und vielerorts werden Maßnahmen zur Verschärfung von Schutzmaßnahmen diskutiert oder beschlossen.
Noch ist in der Konfi-Arbeit rechtlich gesehen vieles möglich. Im Sinne des Infektionsschutzes ist es aber nicht immer zu verantworten, die Spielräume bis ins letzte auszureizen. Da eine weitere Verschärfung der Situation wahrscheinlich ist, sollte die Entwicklung der Lage gerade auch vor Ort gut im Blick bleiben.

Für die Konfi-Arbeit geben wir folgende Empfehlungen – nach wie vor liegen die Entscheidungen in der Verantwortung der Kirchenvorstände.

In Hessen und Rheinland-Pfalz ist rein von den rechtlichen Bestimmungen der Landesregierungen her, die Konfi-Arbeit präsentisch möglich.

In Hessen werden Jugendliche im Konfi-Alter, die einen aktuellen Eintrag in ihrem Testheft (schulische Testung) vorweisen können, genauso angesehen wie Geimpfte und Genesene (mit Negativnachweis). In diesem Sinn gilt in der Konfi-Arbeit die 3G-Regel. 

Die EKHN hat darüber hinaus festgelegt, dass auch in der Konfi-Arbeit am Platz Maske zu tragen und der Mindestabstand (1,5 m) durchgehend einzuhalten ist.*

Dieser Regelung schließen wir uns als Empfehlung auch für die Konfi-Arbeit in der EKKW an!

 

In Rheinland-Pfalz wird der Schultest nicht mehr generell als aktueller Test anerkannt. Möglich ist aber bei fehlendem aktuellem Testnachweis ein örtlich beaufsichtigter Selbsttest.

Achtung: Die örtlichen Gesundheitsämter und die Landkreise können abweichende Regelungen erlassen, die zu berücksichtigen sind!

Die noch bestehenden Freiheiten sollten einerseits dazu genutzt werden, eine beziehungsreiche, lebendige und interaktive Konfi-Arbeit zu gestalten.
Andererseits ist darauf zu achten, dass die möglichen Sorgen und Ängste der Beteiligten – Konfis, Eltern, Mitarbeitende, aber auch die eigenen! – ernstgenommen und in den Regelungen und Abläufen berücksichtigt werden. So kann auch ein höherer Schutzstandard praktiziert werden, als rechtlich gefordert.

Aufgrund der sich schnell verschärfenden Lage, sollten auch Vorbereitungen getroffen werden, ggf. wieder auf Konfi@Home umsteigen zu können. 

Materialhinweise auf unserer Sonderseite

 

* "Dagegen sollen auch bei kleineren Gruppen Veranstaltungen unter 2G-Bedingungen  geplant und es soll an den Schutzmaßnahmen festgehalten werden. Der Krisenstab empfiehlt ebenso, wieder den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten und nicht durch Schachbrettsitzmuster zu verkleinern.
Mit dieser Empfehlung weichen wir für Hessen erstmals punktuell davon ab, unsere Grundsätze ohne weitere Einschränkungen an den Verordnungen der Länder zu orientieren. Wir halten es angesichts der derzeitige Situation für notwendig, die noch möglichen Lockerungen nicht umzusetzen, sondern alle Zusammentreffen unter den Bedingungen der zur Verfügung stehenden Schutzmaßnahmen zu organisieren." (Krisenstab der EKHN auf unsere.ekhn.de )

Links:
Grundsätze des Krisenstabs der EKHN für Hessen und für Rheinland-Pfalz