Im Jahr 2015 haben die Evangelischen Landeskirchen von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und Hessen und Nassau (EKHN) im Bereich der Religionspädagogik einen wegweisenden Schritt getan: Aus dem Zusammenschluss des Religionspädagogischen Zentrums (Dietzenbach/Schönberg) und des Pädagogisch-Theologischen Instituts (Kassel) entstand das Religionspädagogische Institut der EKKW und EKHN.
Dabei war es nicht immer leicht, die unterschiedlichen Kulturen, Strukturen und Rechtssysteme der EKKW und EKHN zusammenzubringen. Viel Arbeit und Kraft waren nötig, um diese Unterschiede immer wieder auszugleichen. Doch das Institut hat stets ein Ziel verfolgt: die religionspädagogische Unterstützung für Schule und Gemeinde. Dieser Antrieb war und ist Motor und Zielperspektive zugleich und hat das Institut kontinuierlich vorangebracht.
Heute lässt sich eine durchweg positive Bilanz ziehen:
Synergien genutzt: Die Fusion hat Kräfte gebündelt und neue Arbeitsfelder erschlossen.
Fortbildung und Beratung: Lehrkräfte und Pfarrer:innen profitieren von einem breiten Angebot an Fortbildungen für Religionsunterricht und Konfirmand:innenarbeit sowie individueller Beratung vor Ort – in Schulen und Gemeinden.
Materialien und digitale Plattformen: Mit der Institutszeitschrift, den „rpi- Impulsen“, den Newslettern, weiteren Publikationsformaten wie „rpi praktisch“ (aktuelle Praxismaterialien) und „rpi-Info“ (aktuelle Sachinformationen zu Didaktik und Pädagogik) und vielfältigen Online-Portalen wie der Fachkonferenzmappe (Fragen rund um das Fach Religion), der Lernorte-Plattform (digitaler Atlas zu außerschulischen Lernorten) und der Relithek (Webseite mit Erklärfilmen zu den Weltreligionen) wurde die Unterstützung für den Religionsunterricht und die Konfirmandenarbeit kontinuierlich ausgebaut.
Regionale Präsenz: Die regionale Struktur des Instituts hat sich bewährt. Mit neuen regionalen Standorten und einer Zentrale in Marburg ist das Institut nah bei den Menschen, fördert Begegnungen, erhebt Bedarfe konkret vor Ort und macht sein Gesicht in den Regionen sichtbar.
Weitere Unterstützungsangebote: Zu weiteren Unterstützungsangeboten des Instituts gehören die Ausbildung und Qualifizierung von Studierenden, Vikar:innen und Lehrkräften für die Erteilung des Religionsunterrichts sowie die Schul- und Krisenseelsorge, die sich gerade in krisengeschüttelten Zeiten als angefragte und bedeutsame Arbeitsfelder bewährt haben.
Das Institut ist ein verlässlicher Partner für alle Fragen rund um Religionspädagogik in Schule und Gemeinde – innovativ, praxisnah und gut vernetzt. Mit dem neuen Image-Flyer präsentiert sich das Institut nun erneut in der Öffentlichkeit und zeigt, wie stark es Lehrkräfte und Gemeinden unterstützt. Gegenwärtig wird das Institut von Direktorin Dr. Anke Kaloudis geleitet, die Geschäftsführung liegt bei Luisa Schmidt.
Neuer Imageflyer: Klicken