MedienTipps

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Hier finden Sie ausgewählte Medien für den Einsatz in Schule und Gemeinde. Alle Medien sind in den Medienzentralen der EKKW und der EKHN erhältlich. Gerne können Sie dort erfragen, ob der gewünschte Film verfügbar ist. Viel Vergnügen beim Entdecken.

Ihre Irina Grassmann

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Archiv


Hier finden Sie MedienTipps und weitere Anregungen aus früheren Ausgaben der RPI-Impulse.

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Aktuelle MedienTipps


 
 

Ich bin dann mal weg


 

Spielfilm von Julia von Heinz | kfw | Deutschland 2015 | 89 Minuten | geeignet ab 14 Jahren

Der deutsche Entertainer Hape Kerkeling steht beruflich zwar auf der Höhe seines Erfolges, doch der dauernde Stress laugt in zusehends aus. Als dann auch noch gesundheitliche Probleme dazu kommen, beschließt er, ein halbes Jahr Auszeit zu nehmen und den alten Jakobsweg nach Santiago de Compostela in Spanien zu wandern. Anfangs noch skeptisch, was er von der Aktion eigentlich für sich erwartet, lernt er auf der Reise die unterschiedlichsten Menschen kennen. Aber vor allem auch sich selber sowie der Religion kommt der Künstler immer näher.

Einzelne Szenen des Films können separat angesteuert werden. Im Bonusmaterial wird auch der Weg vom Buch zum Film thematisiert, denn der Film basiert auf Hape Kerkelings gleichnamigen Reisebericht.

 

 

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11 Götter sollt ihr sein - Fußball als Religionsersatz


Dokumentarfilm von János Kereszti | kfw | Deutschland 2016 | 29 Minuten | geeignet ab 10 Jahren

Sie "pilgern" gemeinsam zu den Spielen, bei internationalen Wettbewerben wie Weltmeisterschaften auch ins Ausland. Für viele Fußballfans sind es längst nicht nur die 90 Minuten auf dem Spielfeld. Die Spieler und auch die Trainer verehren sie wie Heilige. Fußball und Religion haben viele Parallelen. Oder taugt der Sport gar als Ersatzreligion? Die „Liturgie im Stadion“ ähnelt oft der eines Gottesdienstes. Vom Gesang über "Gebete" bis hin zum Glaubensbekenntnis zu seinem Verein. Der Autor des Films hat mit Fans gesprochen, sie ins Stadion begleitet und mit einem gesprochen, der die beiden doch sehr ähnlichen "Welten" kennt: mit dem Frankfurter Stadionpastor Eugen Eckert.

Die DVD enthält Arbeitsmaterialien.

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Religiosität im Alltag


Dokumentation von André Rehse, Sebastian Freisleder | FWU | Deutschland 2012 | 25 Minuten | geeignet ab 14 Jahren

Gott neu entdecken - im ganz "normalen" Alltag? Spielt Gott oder Religion, Glaube im Alltag eine Rolle? Unter dem Aspekt schauen sich drei Jugendliche in dieser Dokumentation Bereiche an, die im Alltag vieler junger Menschen eine Rolle spielen -  Popgöttinnen, Fußballgott, Apple-Jünger. Der Film regt auch zur Diskussion darüber an, was Religion überhaupt ist, wie wir es heute definieren. Die Produktion wird durch umfangreiches Arbeitsmaterial ergänzt..

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"Bis ans Ende der Welt"


Dokumentarfilm von Michael Cencig | kfw | Deutschland 2007 | 44 Minuten | geeignet ab 12 Jahren

Gott neu entdecken - spätestens seit Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" ist für viele Menschen das Pilgern der Weg der Suche nach - und manchmal eben auch auch der Entdeckung von - Gott. Kaum ein anderer Pilgerweg ist dafür so beliebt wie der spanische Jakobsweg. Auch Ulrich Reinthaler hat sich auf den beschwerlichen Fußmarsch gemacht und schildert in dieser Dokumentation seine Erfahrungen auf diesem beschwerlichen Fußmarsch.

 

 

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Und vorne hilft der liebe Gott


Dokumentarfilm von David Kadel | Matthias-Film | Deutschland 2016 | 36 Minuten | geeignet ab 10 Jahren

Gott neu entdecken - vielleicht bei meinem Lieblingsfussballer? Als Fan sammelt man jeden Schnipsel und jede Info über seine Stars, aber fragt man sich, wie sie zu Gott und zum Glauben stehen? David Kadel hat das getan. Er hat sich auf den Weg gemacht und die Profifußballer Anthony Ujah, Daniel Didavi, Elias Kachunga, Roger de Oliveira Bernardo, David Alaba, Sven Schipplock und Trainer-Star Jürgen besucht und interviewt. Sie alle sind tief in ihrem christlichen Glauben verwurzelt, leben ihn tagtäglich und schöpfen aus ihm ihre Kraft. Die Fußballer teilen ihre Gedanken mit den Zuschauern - und bringen so vielleicht manchen Fan zum Nachdenken über seine Beziehung zu Gott.

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Adams Äpfel


Spielfilm von Anders Thomas Jensen | kfw | Dänemark 2005 | 93 Minuten | geeignet ab 16 Jahren


Adams Äpfel – so nennt Ivan, Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo, die Äpfel am kirchlichen Apfelbaum, seit Adam sich die Aufgabe gestellt hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen. Der aus dem Gefängnis entlassene gewalttätige Neo-Nazi Adam ist zur Resozialisierung bei Ivan, ebenso wie der arabische Tankstellenräuber Khalid und  Gunnar, Kleptomane, Trinker und Vergewaltiger. Für den Pfarrer Ivan ist das Leben eine Prüfung des Satans. Er hat großes Verständnis für die Sündhaftigkeit des Menschen und ignoriert konsequent alle Verfehlungen seiner Schützlinge. Nur das Gute will er sehen. Als Adam bemerkt, dass sich Ivan über die Tragödien seines eigenen Lebens belügt, will er ihn mit der grausamen Realität konfrontieren. Nach der Lektüre des Buches Hiob versetzt er dem Pfarrer einen theologischen Tiefschlag. Persönliches Leid rühre daher, dass Gott die Menschen hasse. Als Ivan schließlich nach der Diagnose „Gehirntumor“ in eine tiefe Depression fällt, deutet sich ein Wandel bei Adam an. Anzeichen von Reue und Mitgefühl für Ivan, Verantwortungsbewusstsein seinen „Mitstreitern“ gegenüber, Abwendung von alten Überzeugungen. Das stößt bei seinen alten Nazi-Freunden auf wenig Verständnis und gipfelt in einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der Ivan einen Kopfschuss erhält. Der ihn allerdings – ein Wunder? – nicht tötet, sondern von seinem Gehirntumor befreit. Am Ende arbeiten Adam und Ivan gemeinsam. Der Film ist eine bitterböse Komödie und eine Parabel mit vielen Verweisen auf das Buch Hiob.  Bitte beachten: Der Film ist erst ab 16 Jahren freigegeben.

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